„LICHT und FARBE“ – Young-Bae Kim/Tchun-Mo Nam MALEREI
01. – 23. März 2012
Tchun-Mo Nam
wurde 1961 in Yungyang, Korea geboren und studium von 1982–89 an der B.F.A Keimyung University Daegu und der M.F.A Keimyung University, Daegu, in Korea.
Er arbeitet in Korea und Köln.
Die Kunst von Tchun-Mo Nam folgt den Prinzipien von Serie unde Folge. Während bei der Serie eine Idee gründlich und bis zur Erschöpfung erforscht wird, findet bei der Folge die Untersuchung so lange auf der Oberfläche statt, bis der Raum komplett erfüllt und eingenommen ist. Weit davon entfernt, das eine Prinzip in Opposition zum anderen zu stellen, stehen beide vielmehr in einem komplementären Verhältnis zueinander, um der Malerei einen Raum zuzusichern – wenn Chemiker und Alchemisten das „Milieu“ nennen, kann man Küns tler als wirkliche Zauberer bezeichnen.
Die Farbe und das Licht sind bevorzugte Zutaten der Kunst Tchun-Mo Nams. Er spielt ständig mit ihnen und schöpft dabei die Vielfalt des chromatischen Spektrums vollkommen aus – Orange, Gellb, Violett, Blau, Zinnoberrot etc, – ohne aber auf die subtilen Modulationen von Schwarz und Weiß zu verzichten. Wenn er jedoch vor allem klare Farben bevorzugt, ist das weil, wie Kandinsky in seinem Werk „Über das Geistige in der Kunst “ (1912) betont, sie den Blick besser anziehen und ihn fesseln. (Exzerpt aus: „Tchun-Mo Nam, Farbe und Licht“ – Philippe Piguet in der Übersetzung von Kirsten Maria Limberg)
Weitere Informationen zu Tchun-Mo Nam unter http://namtchunmo.com
Young-Bae Kim
wurde in Mun Gyung, Korea, geboren und studierte an der Yeong Nam Universität, Korea und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Er war Meisterschüler bei Prof. A. D. Gorella und arbeitet z. Zt. in Saarbrücken.
So wie das Licht etwas definiert, so illuminiert es auch. Den Schatten, den es wirft und den Raum, den es füllt, deuten genauso viel an, wie die Dinge dem Blick direkt enthüllen.
In seiner Malerei reflektierendenLichtes, sowohl im Außen- wie im Innenbereich, ist es sein Understatement, das die Leere als volle Form erblühen läßt.
Bar jeder Bewegung handelt es sich in seiner Malerei um unberührte Räume, deren sacht schimmerndes Licht und einfache Interieurs Elemente von westlicherr und östlicher Kunst kombinieren. Seine figuarative Malerei steht in keinem historischen oder aktuellen narrativ dominierten Kontext. Kim Verständnis von Zeit und dem sich daraus ergebenden Gefühl für Rhythmus hat nichts mit unserem Wahrnehmung von „schneller Zeit“ zu tun. Er erschafft eine poetische Form von Zeitbegriff, die auf ein Utopia verweist.
Kim lebt als quasi nomadische Existenz seit vielen Jahren in Deutschland. Dies hat einen starken Einfluß auf seine Kunst und seinen eigenen Stil geprägt. Als Nicht-Deutscher in Derutschland zu leben hat ihn gelehrt, die Dinge von Außen und von Innen sehen zu können. Dies wurde zum Prinzip, das für seine Arbeit bindend ist.
Weitere Informationen zu Young-Bae Kim unter www.ybkim.com