Ausschreibung

AUFENTHALTSSTIPENDIUM in BEIRUT/Libanon

Für den Zeitraum 17. September bis 16. Dezember 2012 schreibt UMAM Documentation& Research/The Hangar in Beirut, Libanon das Künstlerstipendium KUNST UND DOKUMENT aus.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln, der Stadt Beirut, der Heinrich Böll Stiftung wie auch mit anderen Partner durchgeführt.

In 2012 wird ein Stipendium in Bereichen Kunst/Medienkunst, Literatur oder Art Research an freischaffende professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Kölnbezug nach Abschluss eines Studiums, einer Ausbildung oder Vergleichbaremvergeben.

 

Ausführliche Informationen zum AUFENTHALTSSTIPENDIUM in BEIRUT/Libanon hier.

Bewerbungsschluss: 01. Juli 2012


Ein weiteres Stipendium wird im Libanon für den Aufenthalt in Köln ausgeschrieben. Informationen hier.

Bewerbungsschluss: 24. Juni 2012

 

OFFENE ATELIERS 2012

Köln-Linksrheinisch           14. – 16.09.2012

Köln-Rechtsrheinisch        21. – 23.09.2012

Köln-Stadtmitte                   28. – 30.09.2012

 

Anmeldung für teilnehmende Künstlerinnen und Künstler online unter 

www.offene-ateliers-koeln.de vom 11. Juni bis 10. Juli 2012

Zum 21. Mal veranstaltet das Kulturwerk des BBK Köln e.V. an drei Wochenendendie Tage der Offenen Ateliers. Voraussichtlich werden auch in diesem Jahr über 600 Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers den kunstinteressierten Besuchern öffnen.

 

Besucher haben die Gelegenheit, vor Ort gesprächsbereite Künstlerinnen und Künstler zu treffen, Kunstwerke zu erwerben und die unterschiedlichsten Arbeitsbedingungen kennen zu lernen unter denen Kunst entsteht. So ergibt sich ein Blick auf die faszinierende aktuelle Kunstproduktion in Köln und die Lebendigkeit der Kunstszene, die immer noch zu den Auf- und Anregensten in Deutschland gehört.

 

Alle Infos zu den Teilnehmern (z.B. Abbildungen, interaktive Karten, Weblinks) finden Kunstinteressierte ab September 2012 unter www.offene-ateliers-koeln.de.

 

Ab September sind voraussichtlich eine Broschüre mit allen Infos zu den Teilnehmern und ein Poster zur Kennzeichnung der Ateliers im Stapelhaus des BBK Köln kostenlos erhältlich.

 

Die Offenen Ateliers werden durch das Kulturamt der Stadt Köln gefördert

und unterstützt durch ausstellungsportal.net.

 

Theatrum Naturae

Ines Braun / Sabine Hack / Anja Schindler / Iris Stephan
Moderne Kunst trifft Naturgeschichte
Vernissage Mittwoch, 18. April 2012, 20 Uhr 
Einführung:  Prof. Andreas Reichel, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter
Schirmherr: Prof. Dr. Wolfgang Böhme, Museum Koenig, Bonn
19. April – 13. Mai 2012

 

Kunst im Stapelhaus / Kulturwerk des BBK Köln e.V.
Stapelhaus / Frankenwerft 35, 50667 Köln
Tel. 0221 / 258 2113
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–13 und 14–17 Uhr, Di –19 Uhr
Künstlerführung am Sonntag, den 29. April 2012, ab 15 Uhr
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Theatrum Naturae – 

Ines Braun / Sabine Hack / Anja Schindler / Iris Stephan

In nüchternen Sammlungsschränken und tausenden von Schubladen des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig in Bonn verbergen sich faszinierende und phantastische Geschöpfe, die eigentlich nur Wissenschaftlern zugänglich sind.
Ines Braun, Sabine Hack, Anja Schindler und Iris Stephan haben einen Arbeitsaufenthalt im Museum genutzt, um in diesem einmaligen Kosmos die konzentrierte Forschungsatmosphäre und die Artenvielfalt mit künstlerischem Blick einzufangen.
Neben Studien, Zeichnungen und Malerei entstehen Installationen und Objektserien, die sich ähnlich phantasievoll und überraschend wie ihre Vorlagen präsentieren werden.
Nach der erfolgreichen Ausstellung “Natura artis magistra“ 2011 im Bonner Museum Koenig folgt nun der zweite Teil “Theatrum Naturae“ im Stapelhaus des Kulturwerks des BBK Köln. “Natura artis magistra“ (Die Natur als Lehrmeisterin der Kunst) wird zum Schauplatz des “Theatrum Naturae“.
Ausführliche Informationen zum Projekt unter:

Ines Braun wurde 1964 in Duisburg geboren und studierte von 1984-1989 Design an der FH-Trier mit Schwerpunkt Buchdesign/Illustration. 1989 erhielt sie den Förderpreis der FH-Trier für ihre Diplomarbeit. Seit 1997 lebt sie in Köln. Sabine Hack wurde 1963 in Vierwinden/Windhagen Ww. geboren. 1995-99 Studium der Freien Kunst an der Alanus Hochschule, Bonn, DiplomabschluІ. Sie lebt in Eitorf an der Sieg.

Anja Schindler wurde 1963 in Bremen geboren, 1984–86 Studium an der Universität Bremen, 1986–92 Studium an der Hochschule für Künste Bremen, 1990 Auslandssemester an der Accademia di Belle Arti, Perugia / Italien. Gründung der JUKUSCH Jugendkunstschule Klotten / Kail. Sie lebt in der alten HIFA – Strickwarenfabrik in Klotten / Mosel.

Iris Stephan wurde 1969 in Bad Ems geboren. 1993–97 Studium der Bildhauerei und Malerei an der Alanus Hochschule der bildenden Künste in Bonn, Diplomabschluss. 1997-98 Studium “Kunst im Dialog“ Diplomabschluss. 2005 Gründung und Leitung des Kunstraum K5 in Köln. 2009 Gründung der ARTvisite – Schnittstelle zwischen Kunst und Wirtschaft. Sie lebt als freischaffende Künstlerin in Köln.
www.iris-stephan.de

NEU: Künstler-Matinee im Stapelhaus

Am Sonntag, den 6. Mai ab 12 Uhr findet wieder die Künstler-Matinee im Stapelhaus beim BBK-Köln statt.

Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, Austausch von Informationen, gegenseitiges Kennenlernen . . . jeden 1. Sonntag im Monat.
Mitgebrachte Getränke und kleine Speisen sind willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme!

Ort: BBK Köln Stapelhaus, Frankenwerft 35, 50667 Köln, Tel. 0221 / 258 21 13

BBK Köln / Kulturwerk des BBK Köln
Stapelhaus / Frankenwerft 35, 50667 Köln
Tel. 0221 / 258 21 13, Fax 0221 / 258 21 88
info@bbk-koeln.de

LICHT und FARBE – Young-Bae Kim / Tchun-Mo Nam

„LICHT und FARBE“ – Young-Bae Kim/Tchun-Mo Nam    MALEREI

01. – 23. März 2012

Tchun-Mo Nam
wurde 1961 in Yungyang, Korea geboren und studium von 1982–89 an der B.F.A Keimyung University Daegu und der M.F.A Keimyung University, Daegu, in Korea.
Er arbeitet in Korea und Köln.

Tchun-Mo Nam, Beam, 2011 Mixed Media.115x100cmDie Kunst von Tchun-Mo Nam folgt den Prinzipien von Serie unde Folge. Während bei der Serie eine Idee gründlich und bis zur Erschöpfung erforscht wird, findet bei der Folge die Untersuchung so lange auf der Oberfläche  statt, bis der Raum komplett erfüllt und eingenommen ist.  Weit davon entfernt, das eine Prinzip in Opposition zum anderen  zu stellen, stehen beide vielmehr in einem komplementären Verhältnis zueinander, um der Malerei einen Raum zuzusichern – wenn  Chemiker und Alchemisten  das „Milieu“ nennen, kann man Küns tler als  wirkliche Zauberer bezeichnen.

Die Farbe und das Licht  sind bevorzugte Zutaten  der Kunst Tchun-Mo Nams. Er spielt ständig mit ihnen und schöpft dabei die Vielfalt des chromatischen Spektrums vollkommen  aus – Orange, Gellb, Violett, Blau, Zinnoberrot etc, – ohne  aber auf die subtilen Modulationen von Schwarz und Weiß zu verzichten. Wenn er jedoch vor allem klare Farben bevorzugt, ist das weil, wie Kandinsky in seinem Werk „Über das Geistige in der Kunst “  (1912) betont, sie den Blick besser anziehen und ihn fesseln. (Exzerpt aus: „Tchun-Mo Nam, Farbe und Licht“ – Philippe Piguet in der Übersetzung von Kirsten Maria Limberg)

Weitere Informationen zu Tchun-Mo Nam unter http://namtchunmo.com

Young-Bae Kim, Ein sonniger Tag", 2012, Öl auf Leinwand, 60 x 85 cmYoung-Bae Kim
wurde in Mun Gyung, Korea, geboren und studierte an der Yeong Nam Universität, Korea und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Er war Meisterschüler bei Prof. A. D. Gorella und arbeitet z. Zt. in Saarbrücken.

So wie das Licht etwas definiert, so illuminiert es auch. Den Schatten, den es wirft und den Raum, den es füllt, deuten genauso viel an, wie die Dinge dem Blick direkt enthüllen.
In seiner Malerei reflektierendenLichtes, sowohl im Außen- wie im Innenbereich, ist es sein Understatement, das die Leere als volle Form erblühen läßt.
Bar jeder Bewegung handelt es sich in seiner Malerei um unberührte Räume, deren sacht schimmerndes Licht  und einfache Interieurs Elemente von westlicherr und östlicher Kunst kombinieren. Seine figuarative Malerei steht in keinem historischen oder aktuellen narrativ dominierten Kontext. Kim Verständnis von Zeit und dem sich daraus ergebenden Gefühl für Rhythmus hat nichts mit unserem Wahrnehmung von „schneller Zeit“ zu tun. Er erschafft eine poetische Form von Zeitbegriff, die auf ein Utopia verweist.

Kim lebt als quasi nomadische Existenz seit vielen Jahren in Deutschland. Dies hat einen starken Einfluß auf seine Kunst und seinen eigenen Stil geprägt. Als Nicht-Deutscher in Derutschland zu leben hat ihn gelehrt, die Dinge von Außen und von Innen sehen zu können. Dies wurde zum Prinzip, das für seine Arbeit bindend ist.

Weitere Informationen zu Young-Bae Kim unter www.ybkim.com